Mongolische Teppiche für den europäischen Markt
Prof. Axel Venn | Axel Venn
Die Fakultät Gestaltung, Fachrichtung Farbdesign, an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim hat einen Design-Wettbewerb für Teppiche ausgeschrieben. „Ornament- und Farb-Hinweise aus der Mongolei. Teppiche für den europäischen Markt“ heißt das Thema.
Aufgabe ist, eine Kollektion zu entwickeln, die in der Mongolei in Manufakturen hergestellt wird. Zielgruppe soll eine eher jugendliche, unkonventionelle Klientel sein, die Authentisches wünscht. Aus diesem Grund müssen die Dessins auch für Europäer einen typisch mongolischen Charakter erhalten: Eine gewollte Gratwanderung zwischen westlichem Zeitgeist und zentralasiatischer Ornamentik.
Die Teilnehmer an dem Design-Wettbewerb müssen mehrere Entwurfsreihen einreichen. Pflicht sind mechanisch gewebte Teppiche und Auslegware genauso wie handgearbeitete Stücke. Auch sollen unterschiedliche Geschmacksrichtungen wie klassisch oder modern abgedeckt werden.
Die Jurierung soll Ende Juni stattfinden. Die drei ersten Preise sind mit 1.500 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro dotiert. Zur Jury gehört neben Axel Venn, Professor an der Hochschule Hildesheim auch Carpet XL Chefredakteur Tim Steinert.
Der Bericht ist in der Carpet XL (03/07) erschienen.
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Beitrag vom 28. Februar 2008


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