Workshop Prof. Axel Venn und Gabriel Chemie in Warschau (Pressemitteilung)
Rubrik: In der Presse
Farbenwahrnehmung – die Workshops von Gabriel-Chemie Polska
Farben umzingeln uns tagtäglich von aller Seiten. Ob es Verpackungen, Elektronik- und Haushaltsgeräte, oder Spielzeug sind – alles ist bunt. Doch die Farben dieser Produkte sind keine Zufallssache, denn jede Farbe trägt eine bestimmte Information in sich. Dies eben war das Thema der Workshops, die Gabriel-Chemie Polska am 9. Juni in dem Warschauer Palast für Kultur und Wissenschaft veranstalten ließ. Der Leitmotiv der Workshops war die Wahrnehmung von Farben.
Zuerst begrüßte Uwe Schmidt, Verkaufsdirektor bei Gabriel Chemie Polska, die Teilnehmer. Er gab seinen Stolz mit der Eröffnung des neuen Labors und Ausstellungssalons der Firma in Łodz zum Ausdruck und verkündete, dass dies eine Langzeitinvestition sei, die erst mit der Fertigstellung der Produktionsstätte vollbracht werden könne. Read more
Die Farbe Schwarz - Ein Interview zwischen Uptown und Axel Venn
Rubrik: Farbgestaltung, In der Presse
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Nachtschwarz, Schattenschwarz,
Lackschwarz…
Oft führt die Gestaltung
zur Kreation mit
der Farbe Schwarz.
Herr Professor Venn, warum lieben Designer
die Farbe Schwarz so sehr?
Axel Venn: Das überlege ich auch immer.
Mittlerweile glaube ich, dass
viele Designer Angst vor Farben
haben, weil sie um deren Emotionalität
wissen. Es gibt nämlich keine
sachliche Begründung für Farbigkeit
und es wird sehr kompliziert,
es funktionalistisch zu erklären – also
nutzt man Schwarz, um sich bequem
und angenehm zu verstecken
und um Fehler zu vermeiden.
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Die Diktatur der Räume - Stell die Farbe mal etwas lauter (Artikel in Mein Schönes Zuhause 2010)
Rubrik: Farbgestaltung, In der Presse
Auszüge aus dem Artikel [mein schönes zuhause Juni/Juli 2010 von Reiner Oschmann]
Fargen an Prof. Axel Venn
Was ist derwichtigste Raumfür Sie?
Der Multifunktionale – der Fantasie-,
Traum- und Wachraum.Welche drei Eigenschaften sollte ein
Raum unbedingt haben?
Grenzenlosigkeit, Szenentauglichkeit
und Palaverkapazität.
.
Welche Raumveränderung erscheint
Ihnen am einschneidendsten?
Von der Höhle in den Keller, vom Nest
ins Schlafzimmer, vom schützenden
Baum ins WC.

Wann kann es angebracht sein, Farben mal
ein bisschen lauter zu stellen?
Axel Venn:Wenn es darumgeht, reines, bläuliches
Weiß zu verhindern, wie wir es aus OPSälen,
Küchen und Behördenräumen kennen.
Umso mehr, als solches Weiß nicht in Würde
altert, sondern rasch schmutzig wirkt.

Interview Reiner Oschmann und Axel Venn zum Download:
Das ganze Interview als PDF
Axel Venn im Artikel “Bunt ist in” in der Heimtextil
Rubrik: Farbgestaltung, In der Presse
[Auszug, Artikel von Bettina McDowell]
Interior Designer greifen wieder öfter in den Farbtopf
12.05.2010 – Über die Jahrhunderte hinweg haben sich zahlreiche Gelehrte mit dem Thema ‚Farbe’ beschäftigt. Darunter Leonardo da Vinci, dessen Farbenlehre noch vom unmittelbaren Sehen ausging, Isaac Newton, dem die Zerlegung des Lichts mit Hilfe eines Prismas gelang, und Johann Wolfgang von Goethe, der die Grundlagen der Farbpsychologie schuf.
Einen weiteren Ansatz verfolgt Designer Axel Venn. In seinem ‚Farbwörterbuch’, das seit Februar erhältlich ist, geht es um Farbe als Instrument des Ausdrucks. Mit Hilfe von 49 Probanden, die Stimmungsbilder anfertigten, übersetzte Venn 360 Adjektive wie ‚teuer’, ‚lieblich’ oder ‚paradiesisch’ in die Metasprache ‚Farbe’. Entstanden ist ein komplexes Nachschlagewerk für Designer, Gestalter und Innenarchitekten.
Doch abgesehen von den unterschiedlichen Herangehensweise, ist das Thema auch von einem ganz anderen Gesichtspunkt aus äußerst umfangreich. Denn acht bis zehn Millionen Nuancen stehen dem Menschen – unter anderem für die Gestaltung seines Wohnumfelds – zur Verfügung. Allerdings nutzt er oft nur einen kleinen Bruchteil dieser Palette.
Die Anzahl derer, die, wie Venn es ausdrückt, Angst vor Buntheit haben, verringert sich jedoch zusehends.
…Lesen Sie den ganzen Artikel mit Bebilderung HIER
Die Ästhetik der Ökologie (Interview in “Mein schönes Zuhause ^3″)
Rubrik: In der Presse
Wir sitzen im „Café Bilderbuch” in
Berlin-Schöneberg. Der Raum ist
saalgroß und trotzdem ohne Hallen-Kälte.
Bereiche auf unterschiedlichem Niveau,
Sofas, Sessel und Stühle, eine lange
Regalwand mit Büchern, fast alle Tische
besetzt: Architektur und Innenarchitektur
erlauben schallfreie Kommunikation, verhindern
Lärm. Der allgemeine Stimmpegel und
sanft klapperndes Geschirr signalisieren: Die
Leute fühlen sich wohl.
Prof. Axel Venn, mit dem wir verabredet sind,
um über die Ästhetik gesunden Wohnens
und Folgen des Klimawandels auf unseren
Lebensstil zu sprechen, erweist sich als
Gesprächspartner mit seltener Gabe: Er
packt große Fragen fasslich an, findet Spaß
am Brückenschlag zu entfernten Themen
und hat keine Angst, Farbe zu bekennen –
der Stallgeruch der Souveränität. Axel Venn
schwingt sich wie ein Schmetterling von
Blüte zu Blüte. Deshalb ist es auch am
besten, ihn mit einer Blütenlese vorzustellen.
Welche Veränderungen bewirkt der
Klimawandel fürs bewusste Wohnen?
Axel Venn: „Eine hochinteressante Frage, auf die
es schon Antworten gibt. Viele Menschen in
Deutschland reagieren auf ihn oder nehmen
ihn vorweg, indem sie die Lebensart des
Südens importieren. Deutsche sind in man-
cher Hinsicht Franzosen und Italiener ge -
worden: Wein- statt Biertrinker. Latte Mac -
chiato und Prosecco, Pasta und Spaghetti.
Wir leben und essen viel mehr draußen.
Unsere Fenster werden größer, und wir
haben nichts dagegen, uns wechselseitig in
die Fenster zu schauen. Esstische wachsen
mit der Lust am guten Gespräch in geselliger
Runde und nehmen die Ausmaße klösterlicher
Refektoriumstische an. Tischdecken
verschwinden, Brot brechen wir wieder mit
der Hand, Atmosphäre und Dekoration
ähneln einem Frühlingsfest in der Toskana.”
Warum läuft das Traumhaus Traumschiffen
den Rang ab?
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VENN FARBWÖRTERBUCH