Farben der Gesundheit - Pressemitteilung RAL

Rubrik: Axel Venn

Sehr geehrte Damen und Herren,

ob in der Arztpraxis, im Krankenhaus oder in einer Reha-Klinik: Mit dem Planungshandbuch „Farben der Gesundheit“ finden Gestalter im Gesundheitsbereich jetzt fundierte Informationen zur Psychologie von Farben. Auf 384 Seiten werden 120 Adjektive mit Gesundheitsbezug in 340 Farben des RAL DESIGN Systems codiert. Begleitet wird das Werk von einem neuen RAL Farbfächer, der die 120 wichtigsten „Farben der Gesundheit“ eindeutig und präzise definiert. Autor des neuen, von RAL herausgegebenen Buches ist Axel Venn, international anerkannter Professor für Farbgestaltung und Trendscouting.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung. Bei Rückfragen oder Interesse an weiterem Bildmaterial sprechen Sie mich gerne an.

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Mit freundlichen Grüßen

Anja Eckert

GIGATRENDS für das Handwerk - Vortrag von Prof. Axel Venn

Rubrik: Axel Venn, Vortragskalender, Zukunft und Trends

19. Juni 2012

Thema: GIGATRENDS für das Handwerk.
Ort: Kreissparkasse Aalen, großer Sitzungssaal.

Teilnehmer: Unternehmerfrauen im Handwerk Ostalb.

Vortrag am 19.06.2012.

nacht-blau zum beispiel - januar 2012

Rubrik: Farbgedichte, Farbsemantik

nachtblau_2

Auszug aus:
Das Farbwörterbuch

die midlife crisis beginnt
mit fünfundsiebzig jahren
die jugend endet kurz zuvor
schönheit ist für ewig angelegt

die richtlinienkompetenz für’s wetter
und die sehnsucht nach später
haben wir verliehen
und verschleudert

die erinnerung an wacklige kinderbeine
ist verborgen und verlegt
und wird nur wach bei rosa haar
und nacht-blau tiefen augen

In & Out (Farben, Wünsche, Ursachen, Erfahrungen) Januar 2012

Rubrik: In & Out, Zukunft und Trends

-- IN OUT MEGAOUT
FARBEN die man nur allzu gut kennt die man nie kennen lernen wollte die man nie gekannt hat
WÜNSCHE die zu rechtfertigen sind die zu fantasievoll sind die chaotischen unanständigen
URSACHEN die bekanntesten die erhofften die erforschten
ERFAHRUNGEN die wir machen die wir nie machen wollten die angeratenen und hilfreichen

Die Mischung von allem ist der große Hype - Interview in der Malerzeitschrift Mappe

Rubrik: Axel Venn

mappe-titel12Mappe: Herr Prof. Venn, das Leben (wie) auf dem Land liegt im Trend. Was steckt hinter diesem Phänomen?
Axel Venn: Ich denke hinter dem Erfolg von Landlust verbirgt sich ein einfacher aber sehr virulenter Trend: Wir sind die übermäßigen Wohnimporte und ihre unverständlichen Gestaltungs-Merkmale leid. Mallorca, Ostasien und Nordafrika als Einrichtungsmodell sind out. Die Sehnsucht nach unseren eigenen, aus der Mode gekommenen Gartenzwerge ist groß, so groß wie das Verlangen nach Sauerkraut und Bratwürstchen.
Wir wollen wieder den Garten umgraben, Tomaten, Gurken und Salat ernten,
und mit dem Nachbarn ein Bier trinken. Die Liebe zur eigenen
Folklore ist das Schwungrad auf die Lust nach Zuhause.
Und das Zuhause-Idyll benötigt Wiesen, Wälder, Gärten,
ein Bächlein, eine Hütte, zwei Ziegen, einen Hund, eine
Katze und viel Gemütlichkeit, den süßen Duft der Natur
und die Befreundung mit netten Menschen. Klar, ein
bisschen Gartenlaube, eine Portion Reformeifer, ein wenig
Öko-Freak und das Bedürfnis nach Nähe. Die Mischung
von allem ist der große Hype.
Mappe: Wie äußert sich die neue Landlust in unserem
Wohnen?

Axel Venn: Heiter und floral muss alles aussehen, keine
Angst vor Putzigem und zu viel Blumen an den Wänden
und vor dem Echten auf dem Tisch. Landlust zeigt sich in
komfortablen Wohnszenerien. Der Purismus ist verboten,
Zuviel Archaisches auch. Landlust ist blumenfarbig bis
bayerisch folklorehaft, ist auch blaugetönt wie Strandbewohner
es lieben. Kamine oder Kachelöfen, Grill und
Terrasse gehören dazu, bequeme Sessel und Couches,
schöne Musik und wenn das Bier aus ist, einen guten
Tropfen Wein, dazu Käse und Erzähler, die die besten
Schnurren auf Lager haben. Landlust ist lustvoll, macht
Spaß, ist heiter gestimmt. Vom Zusehen bekommt man
rote Bäckchen und gute Laune. Landlust ist die passende
Wohnphilosophie für gestresste und ermüdete Städter.
Landlust passt aufs Land, an den Stadtrand, aber auch in
die fünfte Etage mitten im Großstadtgewühl.

Auszug aus: Nr. 56 Mappe 12/11

Luxus ist doch kein Verbrechen - Artikel in mein schönes Zuhause³

Rubrik: Axel Venn, In der Presse

mszh_1201_luxus-venn_150 Luxus gestern, Luxus heute – Luxus überhaupt? Auch
bei diesem Thema wird Axel Venn (67), international
geschätzter Professor für Farbgestaltung und Trendforschung, deutlich.
Etwa so: „Da Luxus immer mit Macht
zu tun hat, ist er in erster Linie ein männliches Thema.“
Der ganze Artikel als PDFDer ganze Artikel als PDF

weiß/schwarz - dezember 2011

Rubrik: Axel Venn

schwarz_weiss_2

Auszug aus:
Das Farbwörterbuch

die vorliebe für weiß
frisst sich in die gesellschaft
wie jene für champagner knabberzeug
austern und mokante lächeleien

das mittun kostet überwindung
denn unbezahltes grinsen
akzeptieren weder schnorrer
noch deren gönner

also fressen wir weiterhin ihren quark und
saufen ihre wichtigtuerischen schlürfereien
und warten drauf, dass ihre bude
so schwarz wie ihre baldige demenz sein wird

Anthrazit als Täuschungsmanöver, Interview mit Axel Venn

Rubrik: Farbgestaltung, In der Presse

baumeister_titel_150Architekten tragen viel Schwarz und reagieren allergisch auf Farborgien - aber warum eigentlich?
Ein Expertengespräch mit Farbforscher Axel Venn über die Wirkung von Farben und die Frage, ab
wann Schwarz und Weiß in der Architektur problematisch werden.

Herr Venn, in der Architektur sind Schwarz und Weiß populär. Zurecht?

Nicht unbedingt. Es sind keine Farben, mit denen man sich umgeben sollte. Sie sind eigentlich farbentleert. Weiß ist die Summe aller Farbigkeiten in der additiven Farbmischung, in der subtraktiven Farbmischung ist es Schwarz.

Aber es macht doch einen Unterschied, ob ich eine Vase ansehe, Kleidung oder eben ein Haus?

Natürlich hat die Dimension mit der Wirkung einer Farbe viel zu tun. Ein schwarzes Kleid kann sehr angenehm wirken, aber sobald ich Schwarz und Weiß großflächig nutze, wird beides substanzlos; die Farben gerinnen zu einer Nichtstellungnahme. Es kommt immer darauf an, ob ich eine Farbe als Akzent verwende oder als etwas Vollflächiges. Schwarze oder weiße Bilderrahmen sind wunderbar, damit fokussiert man den Blick…

Der ganze Artikel zum Download
Artikel aus: BAUMEISTER - Das Architekturmagazin - Dezember 11
Das Gespräch führte Julia Schreiter

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