vor blau und grau verborgen - farbgedicht - juni 2013
Rubrik: Farbgedichte, Farbsemantik
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Auszug aus: |
übersichtlichkeit ist sehr gut für ordnungstypen vor blau und grau |
In & Out (Farben, Lifestyle, Freizeit, Kultur) Juni 2013
Rubrik: In & Out, Zukunft und Trends
| -- | IN | OUT | MEGAOUT |
|---|---|---|---|
| FARBEN | natürlich Sommertöne mit Verwelkungsfaktor | die schon immer unausstehlichen Lilas | die Farben der Ängstlichen Nacht-Weiß |
| LIFESTYLE | ordentlich zu sein | auf Schön zu machen | Banales nicht zu ignorieren |
| FREIZEIT | Sandsäcke füllen und schleppen | ist nicht jährlich 2-3 maliges Hochwasser-Gejammere | sich in Hochwasser ungefährdeten Gebieten niederzulassen |
| KULTUR | Philosophieren der Modemacher | diese nicht ernst zu nehmen | diese nicht alternativlos zur Kenntnis zu nehmen |
Weiß als Widersacher
Rubrik: Farbsemantik, In der Presse
Artikel über Axel Venn in der food sercice 04/2013
90 % und mehr unseres Erlebens ist über
das Sehen vermittelt, sagt Farbforscher
Prof. Axel Venn, Berlin. Wir wägen unser
Umfeld demnach hochgradig nach visuellen
Merkmalen ab. Und wir sehen bunt - nicht
allen Lebewesen ist das vergönnt. „Die ersten Signale,
die wir in Räumen wahrnehmen, sind
die Farben!”
Die Welt der Farben stellt für den Wissenschaftler
eine komplexe Metasprache dar,
weitaus vielschichtiger, nuancenreicher als
das gesprochene Wort. Deren Semantik zu
entschlüsseln: sein Anliegen. Dazu hat Venn
eine überaus faszinierende Methode entwickelt:
Farbliche Assoziationen dienen dazu,
die Bedeutung sprachlicher Begrifflichkeiten
zu ergründen: Was meint eigentlich genau
‘Gemütlichkeit’? Wie lässt sich das semantische
Profil des Wörtchens ‘lecker’ beschreiben,
was stellen wir uns unter ‘ Frische’ vor?
[...]
Lesen Sie im PDF weiter: Weiß als Widersacher
Bürogestaltung ist Chefsache (Interview in “Mensch&Buero)
Rubrik: Axel Venn, In der Presse
Lothar Landau, Vorstandsvorsitzender der Landau Media AG im Gespräch mit Axel Venn
[...]
Menschenfreundlichkeit gilt für
Lothar Landau als Voraussetzung,
damit Mitarbeiter motiviert bei der
Sache sind. Büroräume strahlen
den Geist des Unternehmens aus.
Mensch&Büro: Ohne indiskret zu
sein: Was war Ihr schönstes Büroerlebnis
und was Ihr schrecklichstes?
[...]
Hier geht es zum ganzen Artikel: Bürogestaltung ist Chefsache Bürogestaltung ist Chefsache
Der Artikel erschien in der Ausgabe 2-2013 der Zeitschrift „Mensch&Büro“.
Mut zur Phantasie (Artikel in “Mensch&Büro)
Rubrik: Farbgestaltung, In der Presse
Was Menschen von guten Arbeitsumgebungen erwarten
von Axel Venn
Auszug:
[...] Egal ob es sich um privat oder
kommerziell genutzte Räume handelt, sie
dürfen so gut wie nie monothematisch gestaltet
sein. Mein Plädoyer zielt auf zwei
oder drei Sehachsen, die einem Raum fein
differenzierte Anmutungs-Charakteristika
geben. So wünsche ich mir andere Philosophien
des Büros, die weder hochfahrend-
technoide, angestrengt-künstliche,
angeberisch-protzige noch armselig-puristische,
trutzig-betonierte oder distanziertherrschaftliche
Attitüden aufweisen. Ich stelle mir folgende Zonen vor:
„Spielzimmer“: Dort geht es heiter
und gelassen, aufregend und eifrig, experimentell
und sportiv zu.
„Veranstaltungsort“: unorthodoxe,
kommunikative, bunte, studiohafte,
auch backstage-artige Interiors.
„Marktplatz“: Die Gänge sind so wichtig
wie Treppen und Ein- und Ausblicke
von Büro zu Büro. Alles ist mobil.
„Boutique“ mit kleiner Lobby, in der
man sitzen, hocken, lehnen, stehen,
schlendern und beim Espresso und Tee
kontaktieren und räsonieren kann.
„Kreativ-Shop“: Umgebungen, die im
Kontext oder Gegensatz zum Arbeitsinhalt
Spannungen abbauen oder erzeugen
helfen: hell braucht dunkel, neu
braucht alt, natürlich braucht künstlich.
„Zukunfts-Labor“: . Alles, was wie
Zukunft aussieht, sich anfasst und
riecht muss her: Bionisches, Mystisches,
Orbisches, Katastrophales und
Faustisches.
„Sozio-Treff“: Da spielt jeder Geburtstag
und jede geänderte Meinung ebenso
eine Rolle wie jeder Erfolg oder Miss-
erfolg. Dort ist es familiär, warm, gemütlich,
herzlich, weich und tröstend.
„Intelligenz-Service“-Bereich: Er darf
albern, vordergründig und namenlos
sein; gern begleitet von Gummibärchen
und schrägen Einfällen.
„Kultur-Galerie“: Hier passen Philipp
Starks „Gartenzwerge“ und Printpro-
dukte wie „Die Zeit“, „Frankfurter Allgemeine
Zeitung oder „Mare“.
„Kommando-Zentrale“: Damit die
Mächtigen hier nicht unglücklich werden:
keinen schwarzen Schreibtisch,
gleiche Sitzgelegenheiten für alle, keine
weißen oder schwarzen Wände, nur
selbsterstandene Kunst aufhängen.
[...]
Den kompletten Artikel finden Sie hier: Mut zur Phantasie
Der Artikel erschien in der Ausgabe 2-2013 der Zeitschrift „Mensch&Büro“.
Interview von “Marktimpulse” mit Prof. Axel Venn
Rubrik: In der Presse, Zukunft und Trends
Drei Experten wurden zu den Messen: Heimtextil in Frankfurt, Möbelmesse in Köln, MAISON & OBJET in Paris, CASA in Salzburg, TrendSet in München, Chrismasworld und Paperworld in Frankfurt befragt: Es ging hauptsächlich um das Thema Wohnen und Einrichten.
In diesem Artikel kommen Frau Ingeborg Burggaller, Prof. Axel Venn und Franziska Zingel zu Wort.
bunte ränder - farbgedicht - mai 2013
Rubrik: Farbgedichte, Farbsemantik
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Auszug aus: |
sind es nicht die bunten ränder die die nomenklatura aller kasten die anderen glotzen gaffend drauf |
In & Out (Farben, Lifestyle, Freizeit, Kultur) Mai 2013
Rubrik: In & Out, Zukunft und Trends
| -- | IN | OUT | MEGAOUT |
|---|---|---|---|
| FARBEN | immer noch und immer wieder GRÜN RAL 50 60 50 | alle anderen Farben | silberne Töne |
| LIFESTYLE | sich pflegen und pflegen lassen | private Pools | Hallenbäder |
| FREIZEIT | Einkaufen, Promenieren, Snacks, Kaffee | Basteln und Werkeln | Ponyhof-Begeisterung |
| KULTUR | die Kultur der feinen Unterschiede | die Subkultur der Grobiane | die Unterkultur, die reinen Wahrheiten zu fordern |




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